Wasservogelfest

Im Schnelldurchlauf:

Ein Brauch aus Neuhausen und Moosach ist das Wasservogelfest. Früher wurde bei dem Fest jene Person in den Dorfteich getaucht, die am Pfingstmontag als letzte zum Gottesdienst kam. Auch heute wird das Wasservogelfest noch gefeiert, allerdings etwas anders.

Ein alter Brauch aus München

Das Wasservogelfest ist ein alter Brauch aus den Münchner Stadtteilen Neuhausen und Moosach. Beim Wasservogelfest geht es um den "Wasservogel", der wird auch Pfingstl oder Pfingstochse genannt. Der Pfingstl ist die Person, die am Pfingstmontag als letzte zum Gottesdienst erscheint. Früher wurde der Pfingstl mit Stroh geschmückt und auf einem Pferd durch die Winthirstraße zum Rotkreuzplatz geführt. Dort angekommen, wurde der Pfingstl in den Dorfteich getaucht.

Das Wasservogelfest heute

Das Wasservogelfest wurde im Jahr 1828 vom König Ludwig I. verboten. Damals haben sich die Neuhauser und die Moosacher so in die Haare gekriegt, dass es dem König zu "blöd" wurde.

Seit 2007 gibt es das Fest wieder, jedoch nur alle zwei Jahre. Nur wird der oder die Pfingstl heutzutage nicht mehr getaucht, sondern fliegt in den Nymphenburger Schlosskanal. Und es findet immer erst Ende Juli statt, weil die Münchner und Münchnerinnen an Pfingsten gern in den Urlaub fahren.

Die Seite wurde am 10.05.2016 erstellt und am 17.02.2021 verändert.