Aus'zogene

Im Schnelldurchlauf:

Die Aus'zogene ist ein leckeres Gebäck. Aus'zogene gibt's im Biergarten, auf Volksfesten und natürlich im Bäcker im die Ecke. Gerne mit Zucker und knuspriger Mitte.

Aus'zogene

Die "Aus'zogene" ist bayrisch und heißt übersetzt "die Ausgezogene". In manchen Regionen sagt man auch "Knieküchle" dazu. Angeblich haben früher die Bäckerinnen den Teig über das Knie gezogen, so dass er in der Mitte dünn wurde. Da man dafür den Rock über das Knie hochziehen musste, bekam das "Küchle" den Namen "Aus'zogene". Wenn man heute den Bäckern und Bäckerinnen beim "Aus'zogene" machen zuschaut, sieht man woher der Name kommt. Der Teig wird einfach nur mit den Händen auseinander gezogen. So entsteht ein dicker Rand und ein dünnes Innenteil. Der Teig sieht dann aus wie ein Schlauchboot. Anschließend wird der Teigfladen in heißem Schmalz ausgebacken. Die Aus'zogene schmeckt wie ein Krapfen, nur ohne Füllung. Der Rand ist köstlich weich und das dünne Innenteil knusprig lecker.

Die Seite wurde am 03.02.2014 erstellt und am 23.04.2021 verändert.