Krapfen

Im Schnelldurchlauf:

Der Krapfen ist ein Gebäck, das es besonders zur Faschingszeit in den verschiedensten Farben und Geschmäckern gibt.  

Was ist ein Krapfen?

Ein Krapfen ist ein rundes Gebäck aus Hefeteig. Krapfen werden in heißem Fett oder Schmalz ausgebacken, mit Marmelade gefüllt und mit Puderzucker bestreut. Zum Beispiel mit Aprikosen- oder Himbeermarmelade. Der echte bayrische Krapfen ist mit Aprikosen- bzw. Marillenmarmelade gefüllt. Die Füllung wird mit einer Spritze in den noch warmen Krapfen gespritzt. Deshalb findest du an jedem immer ein kleines Loch. Am besten da rein beißen, wo das Loch ist, dann bist du gleich bei der leckeren Füllung. Wenn du nämlich in die falsche Seite beißt, dann wird die Füllung raus gequetscht und landet auf dem Boden oder auf deinem T-Shirt.

Krapfen zur Faschingszeit

Krapfen gibt's bei jedem Bäcker das ganze Jahr. Aber die meisten Krapfen werden in der Faschingszeit gebacken, verkauft und gegessen. Das sind dann die Faschingskrapfen. Die Faschingskrapfen sind auch mit Marmelade, aber meistens mit Schokolade oder Pudding gefüllt. Oben drauf kommt Zuckerguss oder Schokoüberzug mit bunten Perlen, Zuckerstreusel oder Schokoladensplitter. Ein beliebter Streich zu Fasching ist es, einen Krapfen mit Senf zu füllen. Der wird dann als würzig-scharfe Überraschung zwischen den anderen süßen Krapfen versteckt.

Krapfen, Berliner oder Pfannkuchen?

Krapfen gibt es überall. Manche nennen ihn Kräppel oder Kreple. In Nordrhein-Westfalen (da wo Karneval statt Fasching gefeiert wird) heißen Krapfen nicht Krapfen sondern "Berliner". In Berlin heißen sie "Pfannkuchen". In Amerika heißt der Krapfen "Donut". Ein Donut hat allerdings ein Loch in der Mitte und ist oft genauso bunt wie ein Faschingskrapfen.

Die Seite wurde am 06.02.2014 erstellt und am 10.02.2021 verändert.