Direktorium: 

So funktioniert die Stadt:

In München gibt es insgesamt zwölf Referate. Das sind keine Referate, wie du sie vielleicht aus der Schule kennst. Das Wort „Referat“ hat nämlich zwei Bedeutungen: zum einen, die Referate, wie man sie zum Beispiel in der Schule hält und zum anderen, so etwas wie Abteilungen in einer Behörde, also einem Amt (zum Beispiel Jugendamt). In München ist diese Behörde die „Landeshauptstadt München“, die alles, was in der Stadt passiert oder entsteht, steuert. Der Chef der Landeshauptstadt ist der Oberbürgermeister. Jedes Referat hat einen Bereich, um den es sich kümmern muss. Das heißt, ein Referat hat Aufgaben zu einem bestimmten Thema. 

 

Direktorium Baureferat Kommunalreferat Kreisverwaltungsreferat Kulturreferat Personal- und Organisationsreferat Referat für Arbeit und Wirtschaft Referat für Gesundheit und Umwelt Referat für Stadtplanung und Bauordnung Referat für Bildung und Sport Sozialreferat Stadtkämmerei IT-Referat

Direktorium

Wer unterstützt eigentlich den Oberbürgermeister bei seiner Arbeit? Arbeitet der Stadtrat alleine und was passiert mit Entscheidungen, die dort getroffen werden?

Das sind Hauptaufgaben des Direktoriums. Es ist Schnittstelle für den Bürgermeister, den Stadtrat aber auch für Münchner Bürgerinnen und Bürger.

 

Was gehört alles dazu?

Das Direktorium ist wie eine Hauptverwaltung für die Stadtverwaltung und als Ort für die Demokratie der Stadt verantwortlich.  Es ist dabei eine Serviceeinrichtung für den Oberbürgermeister, den Stadtrat, die Bezirksausschüsse, die anderen Referate und die Münchnerinnen und Münchner.

Es setzt sich dafür ein, dass überall Gleichberechtigung herrscht und vermittelt dabei zwischen den verschiedenen Parteien. 

Wie macht das Direktorium das? Es stellt z.B. eine Servicenummer, die 115, zur Verfügung, bei der man anrufen kann, wenn man irgend eine Frage zur Verwaltung hat. Es gibt eine Beschwerdestelle für die Altenpflege, hier werden Ehrungen für besondere Personen der Stadt vorbereitet, bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamtliche gefördert oder andere Menschen, die sich hier für andere einsetzen. Außerdem gibt es hier eine Gleichstellungsstelle für Frauen, eine Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen, die Bürgerberatung des Oberbürgermeisters und das Stadtarchiv. Und  im Direktorium kümmert kümmert man sich auch um die Münchner Partnerstädte. Die Bezirksausschüsse sind darüber hinaus für die einzelnen Stadtteile zuständig und kümmern sich jeweils um alles, was dort jeweils wichtig ist. Hier gibt es übrigens auch immer einen oder eine Kinderbeauftragte/n.

Das Direktorium stattet zudem die Stadtinformation mit Infoblättern und Broschüren zu verschiedenen Themen aus und entscheidet, welche Künstlerinnen und Musiker in der Münchner Fußgängerzone etwas aufführen dürfen. Diese müssen nämlich der Stadtinformation vorspielen, was sie aufführen wollen und dann wird erst eine Genehmigung erteilt.

 

Was betrifft mich?

Das Direktorium ist für dich vor allem über den Bezirksausschuss tätig. Dort, wo du wohnst, kümmert sich dein Bezirksausschuss um alles, was in deinem Stadtteil wichtig ist. Und, wie gesagt, hier sind auch die Kinderbeauftragten angesiedelt, die du wegen allem, was du wichtig findest, anfragen darfst. In Bürgerversammlungen wird darüber gesprochen und informiert, was neu ist und geplant wird. Das kann z.B. eine neue Schule sein, ein Spielplatz oder ein neuer Fahrradweg.

 

Was kannst du tun um dich einzubringen?

Du kannst dich hier einbringen, indem du mit deinen Eltern darüber sprichst, was dir in deinem Stadtteil wichtig ist oder was dir fehlt.