Aus'zogene 

Aus'zogene

Bild: Sarah Wieske

Die "Aus'zogene" ist bayrisch und heißt übersetzt "die Ausgezogene".  In manchen Regionen sagt man auch "Knieküchle" dazu. Angeblich haben früher die Bäckerinnen den Teig übers Knie gezogen, so dass er in der Mitte dünn wurde. Da man dafür den Rock über's Knie hochziehen musste, bekam das "Küchle" den Namen "Aus'zogene". Wenn man heute den Bäckern und Bäckerinnen beim "Aus'zogene" machen zu schaut, sieht man woher der Name kommt. Der Teig wird einfach nur mit den Händen auseinander gezogen. So entsteht ein dicker Rand und ein dünnes Innenteil. Der Teig sieht dann aus wie ein Schlauchboot. Dann wird der Teigfladen in heißem Schmalz ausgebacken. Die Aus'zogene schmeckt wie ein Krapfen, nur ohne Füllung. Der Rand ist köstlich weich und das dünne Innenteil knusprig lecker.