(Cyber-)Mobbing 

Mobbing und Cybermobbing

Was ist „Mobbing“?

Ist es Mobbing, wenn ich meinen Mitschülern einen Streich spiele oder wenn sich meine Freunde über mich lustig machen? Naja, sich gegenseitig ärgern muss ja nicht gleich böse gemeint sein. Ein Spaß unter Freunden, Geschwistern oder Mitschülern ist auch ab und zu mal erlaubt. Solange alle mitlachen können und keiner danach beleidigt ist. 

 

Mobbing ist es, wenn das Opfer richtig fies geärgert und beleidigt wird und das immer wieder, jeden Tag. Das Wort "mobbing" kommt aus dem Englischen und bedeutet: jemanden bedrängen, belästigen, angreifen, anpöbeln, schikanieren oder gar über ihn herfallen. Oft sind es gleich mehrere, die jemanden mit Beleidigungen, Beschimpfungen oder sogar Schlägen angreifen. 

 

Findet Mobbing im Internet statt, wird das "Cybermobbing" genannt. Ein Cybermobber schickt seinem Opfer böse Nachrichten über SMS, Emails, Whatsapp & Co. oder schreibt beleidigende Kommentare in sozialen Netzwerken und im Chat. Egal ob im Internet, auf dem Schulhof oder sonst wo, Mobbing ist strafbar.

Woran erkennst du Mobbing?

- Jemand wird ständig von anderen beleidigt, bedroht oder sogar geschlagen.

- Oft wird das Mobbing-Opfer gleich von mehreren Tätern gemobbt.

- Auch ist das Mobbing-Opfer häufig schwächer, kleiner und alleine.

- Hinter dem Rücken des Mobbing-Opfers werden andauernd blöde Sprüche losgelassen.

- Die Mitschüler machen sich ständig über das Mobbing-Opfer lustig.

- Das Mobbing-Opfer darf nie mitspielen und wird ausgeschlossen.

- Das Mobbing-Opfer wird so behandelt es, als wäre es Luft.

- Das Mobbing-Opfer wird im Internet beleidigt. 

- Das Mobbing-Opfer zieht sich zurück und sieht traurig aus.

Was soll ich tun bei Mobbing?

...Bist du selbst das Mobbing-Opfer oder kennst du jemanden der gemobbt wird? Egal wer das Opfer ist, wenn jemand gemobbt wird, kannst du was dagegen tun. 

 

1. Sprich mit jemanden darüber! Erzähl deinem Freund oder Freundin von den Mobbing-Attacken und wie es dir dabei geht. Erzähl deinen Eltern und auch den Lehrern davon. Im Notfall ist auch die Polizei der richtige Ansprechpartner, denn Mobbing ist strafbar.

 

2. Cybermobbing-Attacken im Internet nicht beantworten! Wenn du böse Nachrichten im Chat, Email oder in sozialen Netzwerken bekommst, schreibe nicht zurück. Denn dann merken die Mobber, dass sie dich so ärgern können. Im Internet kannst du Cybermobber fast immer blockieren oder melden. 

 

3. Beweise sichern! Wenn du böse Zettel, Briefe, Emails und SMS bekommst, nicht löschen oder wegwerfen! Am Computer oder Smartphone kannst du einen Screenshot als ein Foto vom Bildschirm machen.

Mobbingberatung im JIZ

Hilfe bei Mobbing findest du auch im Jugendinformationszentrum München (JIZ). Du kannst dort einfach anrufen, vorbeikommen oder eine Email schreiben. Das JIZ arbeitet mit dem Mobbing-Berater Frank Schallenberg zusammen.

 

Telefon: 089 / 550 521 50

Email: mobbing(at)jiz-muenchen.de

Adresse: Sendlinger Str. 7, 80331 München

Öffnungszeiten:  Montag bis Freitag, 13:00 bis 18:00 Uhr

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