Adventskalender 

Türchen #7

Alles, was du über Weihnachtsbäume (nicht) wissen musst...

Eigentlich weißt du bestimmt schon alles über Weihnachtsbäume. Sie werden auch Christbäume genannt. Zur Weihnachtszeit stehen sie hell erleuchtet und schön geschmückt im Wohnzimmer, in der Kirche, im Einkaufszentrum oder auf dem Christkindlmarkt. Manche Weihnachtsbäume sind gar keine echten Bäume. Zum Beispiel der Weihnachtsbaum, der an der Donnersberger Brücke steht. Sicherlich hast du diesen Baum auch schon gesehen und dir ist klar, dass das eigentlich ein Hochhaus ist.

 

Aber hast du das schon gewusst?

Angeblich steht in Dortmund der größte Weihnachtsbaum der Welt. Der ist dieses Jahr 45 Meter hoch und eigentlich besteht er aus vielen kleinen Tannenbäumen. Aber in den U.S.A. (also in Amerika) gibt es einen Weihnachtsbaum, der ist über 81 Meter hoch. Der heißt "General Grant Tree" und ist ein etwa 1500 Jahre alter Riesenmammutbaum.

 

Im Wörthersee in Österreich wird jedes Jahr ein Weihnachtsbaum versenkt. Taucher bringen den geschmückten Baum zum Grund des Sees. Dabei soll an die Menschen erinnert werden, die im See ertrunken sind.

 

In Schweden werden am St.-Knut-Tag die Weihnachtsbäume rausgeworfen. Auf Schwedisch heißt der Tag "tjugondag Knut" und der ist am 20. Tag nach Weihnachten. Mit diesem Tag endet die Weihnachtszeit und alles, was damit zu tun hat, muss weg. Übrigens: Die Bäume werden nicht aus dem Fenster geworfen, sondern einfach vor die Tür gestellt und die Kinder dürfen alle Süßigkeiten essen, die als Schmuck im Weihnachtsbaum hängen.

 

In Münchner Stadtteil Haidhausen werden im Januar alte Weihnachtsbäume an extra Sammelstellen eingesammelt und kommen dann in den Tierpark Hellabrunn. Dort werden die leckeren Bäume an Tiere wie Giraffen und Affen verfüttert.