Adventskalender 

Türchen #4

Woher kommt der Adventskalender?

Dazu gibt es eine Geschichte...


Der kleine Gerhard Lang nörgelte und fragte seine Mutter: "Mama, wann ist denn endlich Weihnachten?!" Damit Gerhard nicht immer nachfragen musste, hatte seine Mutter eine Idee! Sie knotete kleine Kekse auf einen Karton. Nun durfte Gerhard jeden Tag ein Keks abzupfen und essen. Und Gerhard konnte so von seinem Keks-Karton abzählen, wie viele Kekschen er noch essen "muss" bis Weihnachten.

 

Einige Jahre später gründete dieser Gerhard Lang seine eigene Firma. Er fand die Idee seiner Mutter so toll, dass er 1904 den ersten Weihnachtskalender drucken ließ. Da drin war aber keine Schokolade und auch kein Spielzeug. Türchen zum Öffnen gab es auch nicht. Er bestand anfangs aus zwei Blättern. Auf dem einen Blatt waren 24 kurze Gedichte und auf dem anderen Blatt waren 24 Bildchen. Für jeden Tag wurde ein Bildchen ausgeschnitten und zum passenden Gedicht geklebt. Übrigens: Gerhard Lang hat seine Adventskalender in München drucken lassen. Somit ist der Adventskalender eigentlich eine Münchner Erfindung.

 

Solche Kalender gibt es auch heute noch! Erst einige Jahre später wurden die Adventskalender mit Türchen zum Öffnen hergestellt. Hier waren hinter den Türchen immer noch „nur“ Bilder. 1920 wollten Menschen auf der ganzen Welt so einen Adventskalender haben. Seit 50 Jahren gibt es den beliebten Adventskalender mit Schokolade! Mittlerweile gibt es nicht nur Schokoladen-Adventskalender. In manchen Adventskalendern sind Spielsachen, Bausteine, Detektiv-Rätsel oder auch Bausätze für ferngesteuerte Autos drin. Und natürlich gibt es auch noch die selbst gebastelten Adventskalender, von Papa oder Tante oder...

 

...und es gibt digitale Adventskalender. Zum Beispiel der pomki.de-Adventskalender oder auch sehr cool ist der Adventskalender auf kindersache.de