Wasservogelfest 

Wasservogelfest

Grafik: Lukas Wossagk (Hintergrund), Christian Moser (Jojo)

Das Wasservogelfest ist ein alter Brauch aus den Stadtteilen Neuhausen und Moosach. Beim Wasservogelfest geht es um den "Wasservogel", der wird auch Pfingstl oder Pfingstochse genannt. Der Pfingstl ist die Person, die am Pfingstmontag als letzte zum Gottesdienst erscheint. Früher wurde der Pfingstl mit Stroh geschmückt und auf einem Pferd durch die Winthirstraße zum Rotkreuzplatz geführt. Dort angekommen wurde der Pfingstl in den Dorfteich getaucht. Das Wasservogelfest wurde im Jahr 1828 vom König Ludwig I. verboten. Damals haben sich die Neuhauser und die Moosacher so in die Haare gekriegt, dass es dem König zu blöd wurde. Seit 2007 gibt es das Fest wieder. Jetzt wird der oder die Pfingtsl nicht mehr getaucht, sondern fliegt in den Nymphenburger Schlosskanal. Und es findet immer erst Ende Juli statt, weil die Münchner an Pfingsten gern in den Urlaub fahren. Jedoch nur alle zwei Jahre. Weitere Infos zum Wasservogelfest findest du hier: www.geschichtswerkstatt-neuhausen.de