Viktualienmarkt 

Viktualienmarkt

Grafik: Jana Patzak

Warum heißt der Viktualienmarkt eigentlich so?
Er könnte auch "Cibarienmarkt" oder "Alimentenmarkt" heißen.
Diese Begriffe kommen zusammen mit "victualia" aus dem Lateinischen. Der Name kam im 19. Jahrhundert auf, denn da war es gerade modern, deutsche Wörter in lateinische Begriffe umzuwandeln. "Viktualien" ist also lediglich ein anderes Wort für Lebensmittel.

Der Viktualienmarkt befindet sich mitten in der Altstadt von München.
Bis 1807 haben die Bauern ihre Waren noch auf dem nahegelegenen Marienplatz angeboten. Der Platz wurde dann jedoch zu klein und sie wurden auf den Viktualienmarkt verlegt. Seit dem duftet es dort nach frischen Früchten, Käse, Blumen, Fisch, Wurst und vielen anderen Leckereien.
Auch Touristen suchen hier gerne nach Köstlichkeiten aus der Münchner Region.
Seit den 1950er Jahren hat sich der Viktualienmarkt zu einem Feinschmeckermarkt entwickelt, denn hier findet man auch sehr spezielle Kräuter und Gewürze, getrocknete Früchte oder Honig. Der Markt besteht vor allem aus festen Ständen. Er hat täglich geöffnet, außer sonntags und feiertags.