Sozialreferat: 

So funktioniert die Stadt:

In München gibt es insgesamt zwölf Referate. Das sind keine Referate, wie du sie vielleicht aus der Schule kennst. Das Wort „Referat“ hat nämlich zwei Bedeutungen: zum einen die Referate, wie man sie zum Beispiel in der Schule hält und zum anderen so etwas wie Abteilungen in einer Behörde, also einem Amt (zum Beispiel Jugendamt). In München ist diese Behörde die „Landeshauptstadt München“, die alles was in der Stadt passiert oder entsteht steuert. Der Chef der Landeshauptstadt ist der Oberbürgermeister. Jedes Referat hat einen Bereich, um den es sich kümmern muss. Das heißt, ein Referat hat Aufgaben zu einem bestimmten Thema. 

 

Direktorium Baureferat Kommunalreferat Kreisverwaltungsreferat Kulturreferat Personal- und Organisationsreferat Referat für Arbeit und Wirtschaft Referat für Gesundheit und Umwelt Referat für Stadtplanung und Bauordnung Referat für Bildung und Sport Sozialreferat Stadtkämmerei IT-Referat

Sozialreferat

Was tut München für ein gutes Miteinander in München? Wie unterstützt die Stadt mich und meine Familie? Was kann ich tun, wenn wir nicht so viel Geld haben und wir Hilfe brauchen? Das Sozialreferat kümmert sich um alles, was für ein Zusammenleben in München gehört und unterstützt alle Menschen, die hier Hilfe brauchen.

 

Was gehört alles dazu?

Mit dem Sozialreferat hast du wahrscheinlich am meisten zu tun, denn dazu gehört das Stadtjugendamt, das für Familien in München zuständig ist. Das Jugendamt hat dabei vielfältige Aufgaben. Auch pomki.de gehört hierzu, da es Teil vom Stadtjugendamt ist.

Außerdem gehört das Amt für Wohnen und Migration und das Amt für Soziale Sicherung, wozu das Jobcenter gehört, zum Sozialreferat. Hier bekommt man z.B. Hilfe, wenn man wenig Geld hat und man Unterstützung braucht, um seine Wohnung zu bezahlen. Das Sozialreferat hilft dabei nicht nur Familien, sondern allen Münchnerinnen und Münchnern, die Hilfe brauchen, also auch Seniorinnen und Senioren, geflüchteten Menschen und Menschen mit Behinderung. Die Menschen bekommen hier unter anderem Hilfe bei der Wohnungssuche und bei der Arbeitssuche, aber auch insgesamt dabei, dass sie im Alltag Hilfe bekommen. Dazu zählt Inklusion, was u.a. bedeutet, dass Menschen mit Behinderung genauso gut hier leben können wie andere. Also dass beispielsweise genügend Aufzüge an den U-Bahnhaltestellen sind, damit Menschen, die im Rollstuhl sitzen, auch gut zum U-Bahngleis kommen.

Dabei kann man hier noch mehr Unterstützung bekommen, wie den München-Pass, womit man vieles günstiger bekommen oder Einrichtungen besuchen kann. So kann man ein z.B. ein günstigeres Ticket für Busse und Bahnen bekommen. 

 

Was betrifft mich?

Für dich ist vor allem das Jugendamt zuständig, dass dafür da ist, dass es dir und deiner Familien gut geht. Es berät und unterstützt Eltern und Kinder, wenn sie Hilfe brauchen. Also nicht nur deine Eltern, denn auch du kannst dich an sie wenden, wenn du Probleme zu Hause hast. Das Jugendamt ist für den Schutz von Kindern und Jugendlichen zuständig und hat auch ein Büro der Kinderbeauftragten, die sich dafür einsetzen, dass die Stadt familienfreundlich ist und Kinder mehr Mitspracherecht haben.

Außerdem organisiert das Sozialreferat Ferien- und Freizeitangebote, an denen du teilnehmen kannst. Dabei können auch Kinder teilnehmen, die aus ärmeren Familien kommen.

Auch in der Schule gibt es Unterstützung in Form von Schulsozialarbeit, also Leute, an die du dich wenden kannst, wenn es dir dort nicht so gut geht oder du Hilfe brauchst.

 

Was kannst du tun um dich einzubringen?

Einbringen kannst du dich, indem du dich bei Problemen an das Jugendamt wendest, an das Büro der Kinderbeauftragten, wenn dir etwas wichtig ist, was das Zusammenleben in München betrifft. Das kannst du selbstständig machen und auch ohne deine Eltern. Und natürlich kannst du auch immer uns hier bei deinem Kinderportal schreiben.