Lederhose 

Lederhose

Grafik: Thaddeus
Grafik: Sarah Wieske

Die Lederhose ist, wie der Name schon sagt, eine Hose aus Leder. Lederhosen sind kurze Hosen. Sie gehen nur bis zum Knie oder knapp über das Knie. Damit es nicht kalt wird, zieht man dazu lange Strümpfe an. Die Lederhose ist oft mit schönen Stickereien verziert. Eine gute Lederhose ist aus Hirschleder. Dieses wird aus der Haut eines Hirsches gemacht. Deswegen sind auf manchen Lederhosen auch Kratzer und Kampfspuren vom Hirsch zu sehen. So eine Lederhose geht nicht kaputt und hält ein Leben lang. Kein Wunder also, dass früher eigentlich alle Lederhosen getragen haben. Auch Frauen haben manchmal eine Lederhose angezogen. Denn für die schweißtreibende Arbeit auf dem Feld, bei der alle mithelfen mussten, war die Lederhose genau das Richtige. Der hohe Hosenbund hält den Rücken warm und trotzdem wird's in der Hose nicht zu heiß. Außerdem schützt das dicke Leder vor Verletzungen. Die Lederhose ist also eigentlich eine Arbeitskleidung. Heute wird die Lederhose meistens auf der Wiesn, bei Hochzeiten und Festen getragen. Denn die Lederhose ist Teil der bayrischen Tracht.