Krapfen 

Aus'zogene

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Bei Auszog'nen muss sich überhaupt niemand ausziehen! Das Gebäck ist rund und wird in Schmalz ausgebacken. In der Mitte ist es so dünn, dass man durchsehen kann.

Krapfen

Grafik: Sarah Wieske

Ein Krapfen ist ein rundes Gebäck aus Hefeteig. Krapfen werden in heißem Fett oder Schmalz ausgebacken, mit Puderzucker bestreut und mit Marmelade gefüllt. Zum Beispiel mit Aprikosen- oder Himbeermarmelade. Der echte bayrische Krapfen ist mit Marillenmarmelade gefüllt. Die Füllung wird mit einer Spritze in den noch warmen Krapfen gespritzt.

 

Krapfen gibt's bei jedem Bäcker das ganze Jahr. Aber die meisten Krapfen werden in der Faschingszeit gebacken, verkauft und gegessen. Das sind dann die Faschingskrapfen. Die Faschingskrapfen sind mit Marmelade, Schokolade oder Pudding gefüllt. Oben drauf kommt Zuckerguss oder Schokoüberzug mit bunte Perlen, Zuckerstreusel oder Schokoladensplitter. Ein beliebter Streich zu Fasching, ist es einen Krapfen mit Senf zu füllen. Der wird dann als würzig-scharfe Überraschung zwischen den anderen süßen Krapfen versteckt.

Krapfen gibt es Überall. Manche nennen ihn Kräppel oder Kreple. In Nordrhein-Westfalen (da wo Karneval statt Fasching gefeiert wird) heißen Krapfen nicht Krapfen sondern "Berliner". In Berlin heißen sie "Pfannkuchen". In Amerika heißen Krapfen "Donut". Ein Donut hat  ein Loch in der Mitte ist oft genau so bunt wie ein Faschingskrapfen.