Jagd- und Fischereimuseum 

Jagd- und Fischereimuseum

Grafik: Jana Patzak

Mitten in der Münchner Fußgängerzone sitzt ein großes Wildschwein. Und zwar direkt vor dem Eingang des Jagd- und Fischereimuseums. Nur ist das Wildschwein nicht lebendig, sondern eine aus Bronze gemachte Figur.
Drinnen im Museum gibt es etwa 500 Tiere zu sehen: Rehe, Hirsche, Hasen, Vögel und Fische. Auch die sind nicht lebendig. Aber sie waren es einmal. Das klingt ganz schön gruselig. Naja, so ist das halt bei der Jagd. Die Tiere wurden bei der Jagd geschossen oder beim Fischen geangelt. Dann wurde der Körper haltbar gemacht und ausgestopft. "Präparieren" nennt man das. Und diese "präparierten" Tiere und zahlreiche Skelette kann man im Jagd- und Fischereimuseum ansehen.

Viele sagen da natürlich: "Nein. Das ist nichts für mich. Die armen Tiere." Aber das ganze ist auch sehr spannend. Denn im Museum wird dir genau erklärt, wie das Jagen vor tausenden Jahren angefangen hat, wie man heute jagt oder warum immer noch gejagt werden muss. Außerdem kannst du hier einen Bären oder Wolpertinger aus nächster Nähe betrachten. Du weißt nicht, was ein Wolpertinger ist? Na dann wird's aber höchste Zeit für einen Besuch im Jagd- und Fischereimuseum.

 

Mehr Info's auf der Webseite: www.jagd-fischerei-museum.de