Großmarkthalle 

Großmarkthalle

Ein Mädchen steht vor vielen Obst- und Gemüsekisten. Im Hintergrund ist der Eingang zur Haupthalle zu sehen.
Grafik: Johanna Meyer

Orangen und Oliven, Brokkoli und Blumen: Hast du dich schon mal gefragt, wie Bohnen, Salat, Kartoffeln, Melonen, Erdbeeren, Aprikosen, Äpfel und die bunten Blumen in die Geschäfte kommen? Um das zu erfahren, musst du sehr früh aufstehen und in die Münchner Großmarkthalle gehen. Die Großmarkthalle ist wie ein Markt, aber eben ein sehr großer Markt. Eigentlich besteht die Großmarkthalle aus mehreren Hallen. Und die stehen an der Thalkirchener Straße im Stadtteil Sendling.

 

Früh am Morgen um 3 Uhr geht es in der Großmarkthalle zu wie auf einem Jahrmarkt. Die Händler bauen ihre Stände auf und warten bis die Kunden kommen. Die Kunden sind aber nicht Leute wie du und ich, sondern Verkäufer. Also Leute die ein Geschäft haben. Zum Beispiel einen Obstladen oder Blumenladen. Wenn die Verkäufer dann ihren Laden um 8 Uhr aufsperren, haben sie schon ganz schön viel Arbeit hinter sich. In der Münchner Großmarkthalle kaufen nicht nur Verkäufer aus München ein. Die Leute kommen aus ganz Bayern und manchmal auch aus Österreich.

 

Die Großmarkthalle ist rund um die Uhr besetzt. Der LKW mit der Lieferung frischer Tomaten aus Süditalien kommt auch gerne mal mitten in der Nacht. Der LKW-Fahrer kann sich dann erst mal erholen und eine Tasse Kaffee trinken. Dafür gibt es ein Café in der Großmarkthalle. Hier wird fast nur italienisch gesprochen. Klar, wenn so viele LKWs aus Italien kommen. Aber natürlich kommen die LKWs auch aus vielen anderen Ländern wie Griechenland, Spanien und der Türkei.