Plan gegen die Langeweile: 

Mach Dir einen Plan!

Bild 1: Uhren und Piktogramme
Bild 2: Ein Plan
Bild 3: Laminieren Fotos: Piere Rieger

Viele Kinder tun sich schwer damit, in den Ferien, wenn sie so viele Tage frei oder fast keine Beschäftigung haben. Ein Grund dafür ist sicher, dass der Tag nicht so geordnet ist, wie etwa ein Schultag. Und wenn Schule ist: falls du von deiner Schule einen Plan zugeschickt bekommst, in dem steht, was du dir anschauen sollst, welche Hausaufgaben du hast und eventuell auch, wieviel Zeit du dir dafür nehmen solltest, gut. Wenn nicht, dann passt das folgende ja vielleicht für dich:

 

Während der Schulzeit hast du einen Stundenplan. Du weißt also in der Regel, wann du um welche Uhrzeit welches Fach hast, wie lange die Schule geht, wann die Pausen sind. Und auch daheim wirst du vermutlich einen bestimmten Alltag haben: Du stehst morgens auf, musst um 8 Uhr in der Schule sein, es gibt feste Zeiten für Frühstück, Mittag- oder Abendessen. Du hast eine bestimmte Zeit, in der du dich mit deinen Freundinnen und Freunden treffen kannst, wann du Hausaufgaben machen musst, Zähne putzt oder ins Bett gehst.

 

Jetzt gerade ist dieser Alltag nur leider ein wenig auf den Kopf gestellt. Und wenn du zu den Menschen gehört, die gerne wissen würden, was sie wann machen wollen oder sollen, dann raten wir dir: Mach dir einen Plan! 

 

Darum haben wir hier eine Idee für dich, wie du dir die Tage während der Ausgangsbeschränkungen schnell und einfach strukturieren kannst.

Du brauchst auf jeden Fall viele kleine Papieruhren mit verschiedenen Zeiten darauf. Ob die Uhren in ganze, halbe oder viertel Stunden unterteilt sind, bleibt dir überlassen. Nun überlegst du dir, was du den ganzen Tag lang so alles machst: Aufstehen, frühstücken, lernen, beim Kochen helfen, spazieren gehen, spielen, den Hamster füttern, fernsehen, im Haushalt helfen, pomki.de besuchen und so weiter. Für jede dieser Tätigkeiten brauchst du ein kleines Symbolbild. Das kannst du selber malen, oder du machst Fotos von dir und druckst sie aus, oder du suchst nach einem Programm für sogenannte „Piktogramme“. Frag doch deine Eltern, ob sie dir dabei helfen wollen. Damit seid ihr auf jeden Fall eine ganze Zeit beschäftigt, und es macht Spaß, sich gemeinsam zu überlegen, was auf den Bildern oder Fotos drauf sein könnte, und das dann umzusetzen. AufBild 1 siehst du ein Beispiel mit Piktogrammen.

 

Nachdem alle Uhren und Bildchen fertig gestaltet und ausgeschnitten sind, kannst du dir einen Tagesplan machen. Eine Idee, wie das aussehen könnte, siehst du auf Bild 2. Wie und wo du die Kärtchen anordnest, bleibt deiner Fantasie überlassen. Du kannst sie beispielsweise nur auf den Tisch legen und ein Foto machen, sie mit Magneten an der Kühlschranktür festmachen oder mit Nadel an eine Pinnwand stecken.

 

Unser Profi-Tipp:

Wenn du die Bildchen laminierst, das heißt in Plastik verschweißt, so wie du das auf Bild 3 siehst, dann halten sie länger. Du kannst nun noch selbstklebendes Klettband besorgen, die Rückseite jedes Piktogramms damit bestücken, eine andere Oberfläche mit dem Klettband-Gegenstück ausstatten (z.B. eine Schranktür oder ein ebenfalls laminiertes Blockblatt). Und schon kannst du dir jeden Tag ganz schnell einen neuen Plan machen!

 

Viel Spaß