Im Tierheim: 

Tierheim Riemerstr.

Fotos: pomki.de

Das Tierheim wurde vor 173 Jahren als „Pferdekrankenhaus“ für schlecht behandelte Kutschnerpferde gegründet. Inzwischen gibt es mehr als 12.000 Mitglieder, die regelmäßig an das Tierheim spenden. Manchmal werden auch größere Beträge gespendet. Das ist auch gut so, denn das Tierheim, ist auf Spenden angewiesen. Wenn Tiere lange nicht abgeholt werden, werden sie auf einen Gnadenhof gebracht. Das ist ein Bauernhof auf dem die Tiere sozusagen ihre Haustierrente antreten und bis zu Ende glücklich leben sollen.

Jährlich werden im Tierheim München bis zu 8000 Tiere abgegeben. Aber warum überhaupt? Häufig ist es ungewollter Haustiernachwuchs, aber auch der Zeitmangel der Besitzer oder ein Umzug können dazu führen, dass sich niemand mehr um das Tier kümmern kann oder will.

Wenn ein Tier abgegeben worden ist, wird es erst einmal auf Krankheiten wie Tollwut und auf Impfungen untersucht. Dann wird ihm ein Gehege zugeteilt. Ist es krank, kommt es in ein Quarantänegehege.