Seen & Flüsse 

Abkühlung im See, Bach oder Isar

Grafik: Jana Patzak

In München gibt es die Isar, die Würm und viele kleine Stadtbäche und Kanäle. Um den Stadtkern findest du mehrer große und kleiner Seen. Ob und wo du in den Münchner Naturgewässern bade, planschen und schwimmen kannst, erfährst du hier.

 

Übrigens: Auf www.muenchen.de findest du eine Karte mit allen Schwimmbädern, Seen und Badestellen in und um München.

Münchner Seen

Grafik: Sarah Albrecht

In München gibt es viele Badeseen. Die Seen sind tiefer und wärmen sich nicht so schnell auf, wie das Becken im Freibad. Meistens beginnt der Badespaß im See erst im Hochsommer, wenn es über Wochen warm ist. An den heißen Tagen ist ein Sprung in den eisig kalten See genau das Richtige. Das Baden im See ist aber nur für geübte Schwimmer und Schwimmerinnen. Einen Nichtschwimmer-Bereich gibt es im See nicht. Kaum schwimmst du los, hast du keinen Boden mehr unter den Füßen. Deswegen ist an den Münchner Badeseen auch immer die Wasserwacht im Einsatz. Das macht das Baden im See aber auch umso spannender. Wer traut sich zwischen dicken Karpfen und Wasserpflanzen durch zu schwimmen? Wer findet den schönsten Kieselstein? Wer schafft es unter der Entengrütze durch zu tauchen?

TIPP: Badeschuhe aus Neopren, die den ganzen Fuß schützen. Also, keine Flip Flops oder Sandalen. Badeschuhe erleichtern dir das Stehen und Gehen am Ufer und im Bachbett und schützen deine Füße.

 

Auf www.muenchen.de findest du alle Seen mit Beschreibung und wie du dort hin kommst: Lußsee, Feldmochinger See, Riemer See, Lerchenauer See, Regattaparksee, Langwieder See, Fasaneriesee, Garchinger See, Taxetweiher Ismaning, Poschinger Weiher, Steinsee

Abfrischen in der Isar

Quelle: LHM/Referat für Gesundheit und Umwelt

Mitten durch die Stadt fließt ein Fluss - die Isar. Die Isar bringt frisches kaltes Wasser aus den Bergen. Wie eine riesige Klimanlage kühlt die Isar ihre Umgebung ab. Da liegt es nahe an richtig heißen Sommertagen, in die eisig kalte Isar zu springen. Aber leider geht das nicht so einfach. Die Isar ist ein wilder und reißender Fluss. Gegen die starke Strömung anzuschwimmen ist nur für gute kräftige Schwimmer und Schwimmerinnen zu schaffen. Im Stadtgebiet stehen mehrere Wehre. Hier herrscht Lebensgefahr. Deshalb gilt in München ein strenges Badeverbot in der Isar.

 

Im Stadtgebiet München ist das baden nur an ein paar wenigen Stellen erlaubt. Wo siehst du auf dieser Karte auf www.münchen.de. An den Badestellen gibt es keine Wasserwacht oder Rettungsschwimmer*innen! Also, die Isar ist nur was für gute sichere Schwimmer und Schwimmerinnen, die sich mit Strudeln, Wellen und starken Strömungen auskennen. An den Badestellen kannst du auch gut deine Füße ins frische Isar-Wasser strecken. Das reicht oft schon zum Abkühlen, ganz ohne komplett eintauchen zu müssen. TIPP: Badeschuhe aus Neopren, die den ganzen Fuß schützen. Also, keine Flip Flops oder Sandalen. Badeschuhe erleichtern dir das Stehen und Gehen am Ufer und im Flussbett und schützen deine Füße.

 

Hier findest du die aktuelle Wassertemperatur der Isar in München.

Naturbad Maria Einsiedel

Das Naturbad gegenüber vom Tierpark in Thalkirchen hat einen 400 Meter langen Isarkanal. Hier kannst du in der Isar schwimmen. Außerdem gibt's ein 50 Meter langes Sportecken und ein Becken für Nichtschwimmer, einen Planschbereich, eine Fußballwiese und eine schöne Liegewiese mit alten Bäumen. Mehr Infos gibt's hier!

Münchner Stadtbäche

Fast alle Münchner Stadtbäche sind unsichtbar. Denn die meisten alten Bäche fließen in unterirdischen Tunneln und kommen nur selten an Oberfläche. Die beiden bekanntesten Stadtbäche die zum Baden einladen sind der Eisbach und der Schwabinger Bach.

 

Eisbach

Aber ACHTUNG! Der Eisbach im Englischen Garten mit der berühmten Surferwelle ist zu gefährlich zum Baden. Die schnelle und starke Strömung macht es schwierig, wieder aus dem Bach raus zu kommen. Es gibt viele Strömungen und mehrere Wehre. Trotz Badeverbot springen jedes Jahr viele in den gefährlichen Eisbach. Leider kommt es immer wieder zu Unfällen. Schnittverletzungen wegen Glasscherben im Wasser und Platzwunden sind im Vergleich harmlos, aber natürlich schlimm genug. Denn der Tod eines 15-jährigen Mädchens im Mai 2017 hat nicht nur alle Eisbach-Schwimmer und Surferinnen sehr geschockt. Das Mädchen ist mit ihren Freundinnen in den Eisbach gesprungen und darin ertrunken.

 

Schwabinger Bach

Besser zum Planschen und Baden eignet sich der Schwabinger Bach. Der verläuft auch durch den Englischen Garten, ist aber flacher und entspannter. Aber auch der Schwabinger Bach ist kein Schwimmbad. Denn auch hier ist Strömung noch kräftig. Wer nicht schwimmen kann geht auch hier schnell unter, trotz der geringen Wassertiefe. Die Füße ins kalte Wasser strecken, oder sich am flachen Ufer ins Wasser setzen ist eine gute Erfrischung an heißen Tagen. Vorsicht: Auch hier liegen auch mal zerbrochene Glasflaschen im Wasser. TIPP: Badeschuhe aus Neopren, die den ganzen Fuß schützen. Also, keine Flip Flops oder Sandalen. Badeschuhe erleichtern dir das Stehen und Gehen am Ufer und im Bachbett und schützen deine Füße.