Englischer Garten 

Englischer Garten

Grafik: Lukas Wossagk

Der Englische Garten ist groß - sehr groß. Der Englische Garten ist nicht nur der größte Park in München. Der Englische Garten gehört zu den größten Parks der Welt. Er ist größer als der der Central Park in New York. Der Englische Garten beginnt in der Stadtmitte in der Nähe vom Odeonsplatz. Von dort verläuft der Park entlang der Isar bis in den Norden Münchens. Der Englische Garten wird vom "Mittleren Ring" in zwei Teile geteilt. Das ist eine große Straße mit sehr viel Verkehr. Vielleicht wird hier eines Tages ein Tunnel gebaut. So wären der Nord- und der Südteil des Englischen Garten wieder zusammen.

 

Der Nordteil heißt Hirschau. Im Südteil des Englischen Gartens ist der beliebtere Teil des Englischen Gartens. Hier stehen viele bekannte Gebäude. Im Sommer tummeln sich hier tausende Menschen. Sie liegen in der Wiese, machen Sport oder planschen im Schwabinger Bach. Manche treffen sich dort zum Trommeln. Andere ziehen sich nackt aus. Denn ein Teil des Englischen Gartens ist für die sogenannten "Nackerden" reserviert. Die Surferinnen und Surfer auf der Eisbach-Welle sind die große Attraktion des Englischen Gartens. Gleich daneben gibt's ein echtes Teehaus aus Japan. Das war ein Geschenk zu den XX. Olympischen Spielen. Umringt von großen Wiesen auf einem Hügel steht ein kleiner runder Tempel: der Monopteros. Dahinter kommt der bei Touristen beliebte Biergarten am Chinesischen Turm.

 

Der nächste Biergarten befindet sich am Kleinhesseloher See. Dort kann man zwar nicht baden aber Tretbootfahren. Und wer durch den ganzen Englischen Garten geradelt ist, kann sich am nördlichen Ende im Aumeister Biergarten erfrischen. Bleibt nur noch die Frage: warum der Englische Garten so heißt? Als der Englische Garten im Jahr 1789 angelegt wurde, hat man sich die Landschaftsgärten in England als Vorbild genommen. Übrigens: der Schlosspark Nymphenburg ist nach französischen Vorbild gepflanzt worden. Erkennst du den Unterschied?